Katholische Elternschaft Deutschlands e.V. in der Erzdiözese München und Freising
KED. Eltern. Bildung. Politik. Gemeinsam für unsere Kinder
+++++++++ Aktuelles +++++++++
+++ 15.09.2021 +++ KED und ZdK stellen heraus: Stärkere Berücksichtigung des Kindeswohls in der Pandemie unumgänglich
+ + + Bedenkliche Pandemieauswirkungen + + + Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) hat mit ihrer zweiten KED-Studie „Lernen zu Hause im zweiten Lockdown“ empirisch belegt, dass sich das seelische Befinden der Kinder dramatisch verschlechtert habe, so die Bundesvorsitzende unseres Elternverbandes, Marie-Theres Kastner. Auf der anderen Seite hat das System Bildung durch technische Weiterentwicklungen die technische und didaktische Schulsituation im Vergleich zum ersten Lockdown verbessert. Insgesamt sind 3976 Schüler*innen befragt worden. 72 Prozent von ihnen fühlten sich gereizt, 69 Prozent antrieblos. 85 Prozent haben angegeben, die Begegnung mit Mitschüler*innen und die schulischen Aktivitäten zu vermissen. „Das Gefühl der Überforderung ist im Vergleich zum ersten Lockdown gestiegen. Dabei leiden vor allem Kinder aus bildungsfernen Familien“, so Kastner. 76 Prozent der befragten Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen (insgesamt 10273 befragte Personen) sind überzeugt, dass die ungleichen Lebenschancen in unserer Gesellschaft durch Corona zunähmen, sagte Kastner. + + + KED und ZdK bilanzieren gemeinsam + + + Vor dem Hintergrund dieser überzeugenden Studienergebnisse schloss sich der Hauptausschuss des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, ZdK, im September 2021 den Forderungen der KED an. „Es sei notwendig,“ so der Generalsekretär des ZdK, Marc Frings, „den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen einen ebenso hohen Stellenwert einzuräumen wie anderen Bereichen, etwa dem Gesundheitssystem und der Wirtschaft. Schulschließungen und Schließungen von Kindertageseinrichtungen dürften nur im äußersten Notfall erfolgen. Schulpsychologische Dienste, Schulsozialarbeit und Schulseelsorge sollten ausgebaut werden. Die Konzepte für den Distanzunterricht müssten weiter verbessert werden. Und vor allem: Kinder aus prekären Familienverhältnissen bräuchten besondere Unterstützung.“. Frings weiter: „Die Mitglieder des Hauptausschusses bekräftigten, dass neben der Bildungsgerechtigkeit auch die Generationengerechtigkeit auf dem Spiel stehe. Die Spaltung der Gesellschaft, beschleunigt durch die Corona-Pandemie, werde durch die Benachteiligung der Jüngsten weiter vorangetrieben.“. + + + Zukunftsfragen + + + Stehen sich hier System und Kinder und Jugendliche im Weg? Leider wird gesellschaftlich immer noch der Mensch (Kind, Jugendliche, Familie) gegen das System gestellt (Wirtschaft, Gesundheit, Bildung). Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre, sich entweder mit dem Ansatz Mensch und System zu beschäftigen oder konsequent den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Tendenz ist verbandsübergreifend und sozialpolitisch zu beobachten. .-.-.-.-.-.-.-.-. Die KED in Bayern beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie im schulischen Umfeld, das unmittelbar auch in den Bereich der Familien einwirkt. Wir versuchen in der nächsten Herbsttagung der Landes-KED in Bayern das Thema Familien im Dauerstress zu vervollständigen: .-.-.-.-.-.-.-.-. Abbau, Umbau oder Aufbau der Familien in der Corona-Pandemie. Wohin entwickeln sich Familiensicherheiten momentan? Familien befinden sich durch die Pandemie in einer Phase des Umbaus ihrer Lebenssituationen. Der Versuch, Kinder, Jugendliche, Beruf und Bildung zu vereinbaren, zieht Konsequenzen in den Familien mit sich. Werden dadurch eventuell auch Qualitätssprünge in Familien erreicht, z.B. durch geschickte Neuerungen für alle Familienmitglieder? Oder befinden sich Familien im Rückbau, Zerfall, gar Abbau, da Ressourcen versiegen? + + + Kindeswohl solidarisch stärken + + + . Keineswegs darf sich eine stärker ausprägende Drift zwischen Jung und Alt ergeben. Die KED begrüßt, dass nach einer intensiven Solidaritätsbekundung gegenüber den betagten Senioren die Kinder und Jugendlichen der Generation „12 plus“ aktuelle - wiederum solidarische – Bemühungen erfahren, ihnen Sicherheiten zu geben und ihnen mittels pandemischer Abschirmung Gesundheitsschutz einzuräumen.
Zu den Studienergebnissen:
+++ 12.08.2021 +++ Vorstand für vier weitere Jahre im Amt bestätigt
Gisela Häfele wurde als Vorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands in der Erzdiözese München und Freising im Amt bestätigt München, 12.08.2021 – Die Katholische Elternschaft Deutschlands im Erzbistum München und Freising e.V. kann auf Kontinuität und Stabilität setzen. Die KED hat im August 2021 ihren neuen Vorstand gewählt und mit überwältigender Mehrheit KED-Vorsitzende Gisela Häfele für vier weitere Jahre wieder an die Spitze gewählt. Nach pandemiebedingt leichter Prolongation der vorangegangenen Amtszeit startet der Vorstand Anfang August 2021 in seine zweite Amtszeit. Immer noch im Pandemiegeschehen eingebunden, fand die Wahl heuer als Briefwahl statt. Mit einer überwältigenden Wahlbeteiligung drückte die Mitgliederversammlung durch die Wiederwahl des gesamten Vorstandes ihr Vertrauen aus. Gegründet im Herbst 2016 als rechtlich eigenständiger Verein (e.V.) gehen die historischen Wurzeln der KED im Erzbistum München und Freising bis ins Jahr 1920 zurück. Gisela Häfele wurde einstimmig im Amt der Vorsitzenden der Katholischen Elternschaft Deutschlands in der Erzdiözese München und Freising e.V. bestätigt. Stellvertretender Vorsitzender wurde Herr Stephan Hager, der auch das Amt des Landesvorsitzenden der KED in Bayern bekleidet. Zum Kassenführer wurde Herr Eberhard Häfele wiedergewählt und Frau Carola Arlt zum Vorstandsmitglied wiedergewählt. „Das entscheidende Merkmal der KED ist die bildungspolitische Wirkkraft für die Bildungs- und Betreuungsarbeit für Kinder und Jugendliche bereits von Kleinkindesbeinen an“, erklärte Häfele. Die KED-Vorsitzende bewertet dies als „unser Alleinstellungsmerkmal, bereits im Vorschulalter die Interessen der Eltern in die Bildungspolitik des Freistaates einzubringen.“ Carola Arlt sieht exakt darin die politische Größe des Vereins, der seit Jahren in seiner Mitgliederstärke stabil ist und im Herbst mit einer umfassenden Mitgliederwerbung zum Zeitpunkt der Bundestagswahl an die Öffentlichkeit treten wird. Für die kommende Amtszeit verspricht Häfele eine verlässliche Partnerschaft mit den Eltern und der Politik sowie auch in der Vernetzung der KED landesweit: „Wir werden uns weiterhin mit Engagement und Interesse dafür einsetzen, damit für jedes Kind individuelle Chancen genutzt werden und jedes Kind und Jugendlicher persönliche Zukunftsperspektiven durch Bildung erhält.“ Die KED in der Erzdiözese München und Freising vertritt und berät als elternpolitischer Fachverband die Interessen der Elternschaft im Bildungssektor aus christlicher, der Soziallehre zugewandten gesellschaftlichen Werteanschauung.
Im Amt bestätigt: v.l.n.r.: Stephan Hager Stellvertretender Vorsitzender, Gisela Häfele Vorsitzende, Eberhard Häfele Kassenführer, Carola Arlt Vorstandsmitglied. Aug. 2021 Foto: privat
+++ 10.06.2021 +++ Turnusgemäße Neuwahl des Vorstandes 2021
Liebe VereinsmitgliederInnen, herzliche Einladung zur Vorstandswahl per Briefwahl am +++ 30.07.2021 +++
+++ 26.05.2021 +++ Umfrage der Elternverbänden zu Problemfeldern
In Kooperation mit allen Elternverbänden plant die KED eine Umfrage an alle bayerischen Eltern, wie die während der letzten eineinhalb Jahren entstandenen Problemfelder zukünftig zu minimieren sind. In einem Gespräch mit MP Markus Söder sollen dann auch Lösungsansätze entwickelt werden. Dabei reicht die Palette von der Digitalisierung hin bis zur aktuellen Befindlichkeit von Kindern und Eltern. Das Ergebnis dieser Umfrage ist Grundlage für ein Gespräch der bayerischen Elternverbände mit Ministerpräsident Markus Söder.
Hier geht es zur Elternumfrage
+++ 19.05.2021 +++ NICHT-BESETZUNG DES FAMILIENMINISTERIUMS IST AUSDRUCK DER GERINGSCHÄTZUNG VON FAMILIEN
Bonn (ked). „Es ist ein Ausdruck der Missachtung, der Geringschätzung von Familien, dass das Familienministerium nicht neu besetzt sondern kommissarisch verwaltet wird“, sagt Marie-Theres-Kastner, Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands. "Familien mit Kindern leiden unter den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie bis heute. Während allerorten schon über die Wiedereröffnung von Handel und Gastronomie gejubelt wird, tragen Kinder und Jugendliche und ihre Eltern nach wie vor eine riesige Bürde. Es wäre jetzt Zeit, ein Maßnahmenpaket für Familien zu schnüren. In dieser Situation muss das Bundesfamilienministerium von jemandem geführt werden, der Erfahrung in Familienpolitik hat und die Bedürfnisse von Familien versteht. Man fühlt sich an eigentlich überwunden geglaubte Äußerungen erinnert, dass Familienpolitik ‚Gedöns' sei“, sagt Kastner. Es sei die denkbar schlechteste Idee das Familienministerium bis zum September führungslos zu lassen. "Die Justiz- und Verbraucherschutzministerin kann allenfalls einen Dienst-nach-Vorschrift-Betrieb aufrechterhalten. Wir brauchen aber auch in diesen Monaten bis zur Bundestagswahl eine Ministerin oder einen Minister, der jetzt Politik für Familien macht“, so Kastner. Wenn die SPD das nicht bedenke, müsse sie damit rechnen im September die Quittung dafür zu bekommen.
zur Meldung des KED Bundesverbandes
+++ 23.02.2021 +++ Digitale Werkzeuge unterstützen den Distanzunterricht
Tools für Kommunikation und Kontakt zwischen Schülern und Lehrkräften
https://www.km.bayern.de/eltern/meldung/7167/digitale-werkzeuge-unterstuetzen-den-distanzunterricht.html
+++ 23.02.2021 +++ Eltern können ihre Kinder im Umgang mit den Maßnahmen zum Coronavirus unterstützen
Hilfreiche Tipps für Eltern
https://www.km.bayern.de/eltern/meldung/6918/eltern-koennen-ihre-kinder-im-umgang-mit-den-massnahmen-zum-coronavirus-unterstuetzen.html
+++ 22.02.2021 +++ Positionierung des Landeskomitees
Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern hat eine aktuelle Positionierung zum Thema "Homeschooling" herausgegeben. Die Stellungnahme finden Sie auf der Website des Landeskomitees und hier als Download.
Die Stellungnahme auf www.landeskomitee.de
Positionierung des Landeskomitees zum Thema Homeschooling
+++ 18.02.2021 +++ Lernen zuhause in der Corona-Krise
Der Bundesverband der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) startet eine Umfrage zum Lernen zuhause in der Corona-Krise. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung! Bitte nehmen Sie an der für Sie zutreffenden Umfrage teil:
Hier geht es zur Elternumfrage
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